Ich war unterwegs, in Czestochowa, Olsztyn, Düsseldorf (+Umgebung), Wroclaw und Poznan - und es geht weiter mit Hannover, Eringerfeld, Osnabrück, Berlin, Düsseldorf. Also wundert euch bitte nicht, dass ich so wenig schreibe.
Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich noch bis Ende September hier bleiben - es bleibt also noch jede Menge Zeit für die Leute, die mich noch besuchen wollten!
Entries categorized as 'Alltäglicher Wahnsinn'
Notiz
8. Mai 2008 · No Comments
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Leben außerhalb Polens
Polnische Wirtschaft ;-)
29. April 2008 · 3 Comments
Heute morgen dachte ich eigentlich, dass ich mich inzwischen auf die polnische Art der Verwaltung/Bürokratie eingestellt hatte - aber ein Besuch meines Vermieters eben machte dieses Erfolgserlebnis wieder zu nichte - aber fangen wir am Anfang an.
Ich habe meinen polnischen Studentenausweis verloren. Natürlich ziemlich bescheurt, ich weiß. Ich machte mich auf 1000 Formulare und hohe Kosten gefasst. Erster Besuch im International Office: “I lost my student ID card - I’m really sorry!.” “No problem - just bring me a new picture. And you have to pay 5 Zloty.” “Well, that’s better than I expected.” “Ouh, but you have also to go to the police.” “What? I am sorry, but I cant do that. That’s really no fun for foreigners.” “But you have to” usw. Alternative wäre noch eine Anzeige in einer Zeitung…ich habe dann irgendwann gesagt, ich würde mal schauen.
Heute bin ich dann mit Foto hin - eine Unterschrift und anderthalb Stunden später hatte ich mein Duplikat - ohne Polizei, Zeitung und ohne einen Groszy zu bezahlen. Also die Taktik so zu tun als wüsste man von nichts und es einfach mal zu versuchen ist wunderbar aufgegangen
(Weil hier die Leute immer viel von einem wollen, aber letztlich ist dann doch alles halb so wild.)
Jetzt aber zu meinem Vermieter.
1. Eine Sache, wofür er erstmal nichts kann: Wir müssen einschließlich MAI pauschal 113 Zloty für die Heizung bezahlen. Da frage ich mich doch, wofür wir die EU haben - und vor allem, ob sich in Polen eigentlich irgendwer für Klimaschutz interessiert!!! (Ich stelle mir grade die Strandpartys in den Wohnungen vor, mit hochgedrehter Heizung im Mai und alle in Badeklamotten
) Ich war in der Diskussion ziemlich undiplomatisch, muss ich zugeben - aber wenn mich nochmal jemand ernsthaft fragt, was mich am Sozialismus stört, dann weiß ich die Antwort!
2. Wir sollen die Anschlussgebühr für Fernsehen und Internet bezahlen, obwohl wir deutlich gesagt haben, dass wir das nicht tun werden. (Weil das ja seine Investition in die Wohnung ist.)
3. Es soll eine Online-Rechnung geben an eine mail-Adresse, die vom Provider eingerichtet wurde. Er hatte die mail-Adresse und das Passwort und gibt uns die Schuld daran, dass er keine Ahnung davon hat und das nicht gecheckt hat.
4. Wir sollen für das Kabelfernsehen das 6-fache zahlen - und das, wo wir alle keinen Fernseher wollten und er uns das quasi aufgedrängt hat.
Und ich habe ja auch sonst keine Probleme!!! (Wer mich kennt, wird sich vorstellen können, wie ich mich gerade aufrege!)
Categories: Alltäglicher Wahnsinn
Fotos!
12. April 2008 · No Comments
So, ich bin jetzt endlich mal dazugekommen meine Fotos zu sortieren. Jetzt kann man also drei Picasa-Alben von mir bewundern…
Allgemeines:
| Von Warschau - Al… |
Menschen:
| Von Warschau - Me… |
Museum des Warschauer Aufstands:
| Von Muzeum Powsta… |
Keines der drei Alben erhebt natürlich auch nur annähernd einen Anspruch auf Vollständigkeit
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Touristisches und Kulturelles
Aufräumen
6. April 2008 · 2 Comments
Ich habe so ziemlich den ganzen Tag damit verbracht mein Zimmer aufzuräumen und zu putzen. Irgendwann habe ich nicht mehr auf die Uhr geguckt - was für eine Zeitverschwendung, ich wünschte mir ja, ich wäre ein wenig ordentlicher - aber putzen müsste man das Zimmer aber ja trotzdem…als ich dann fertig war, habe ich mir die Sache angeguckt und mich gefragt, was mich außer dem Wüstenklima in meinem Zimmer noch stört und habe beschlossen den hässlichen und staubfangenden Teppich rauszuschmeißen. Vielleicht werde ich das noch bereuen, wenn man dann jedes Staubkorn sofort sieht, aber ich fühle mich auf jeden Fall schonmal deutlich wohler.
Auch wenn’s nicht spektakulär ist, gibt’s hier grad noch zwei Fotos aus meinem Zimmer. (Eigentlich halte ich alle meine Versprechen, auch wenn’s oft mal etwas dauert…)
Irgendwie ist es frustrierend, dass es auf den Fotos überhaupt garnicht danach aussieht als ob ich aufgeräumt hätte - hmpf.
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Wohnen
18. März 2008 · 2 Comments
Da war ich gerade dabei eine ewige Liebesbeziehung mit dieser Stadt einzugehen und dann passiert mir folgendes:
Gestern Abend bin ich mal wieder in das Loch zwischen normalen Bussen und Nachtbussen gefallen. Nachdem ich den letzten normalen Bus verpasst hatte, musste ich eine halbe Stunde warten. Kein Problem, dachte ich mir, da ich eh noch Hunger hatte. Mit meinem Mini-Döner stellte ich mich also an die Haltestelle und wartete. Mit den Nachtbussen ist das immer so, dass die nur auf Anforderung halten. Normalerweise reicht es, wenn man sich an den Fahrbahnrand stellt, aber ich wedele immer noch wild mit meinen Händen herum - so auch gestern…nur den Busfahrer interessierte das nicht die Bohne - der fuhr einfach weiter. Ich durfte dann erstmal noch durch die Gegend laufen und dann eine halbe Stunde später den nächsten Bus nehmen, so dass ich alles in allem eine Stunde später zu Hause war.
Außerdem ist hier seit gestern fieser Schneeregen - ich freue mich auf Mexiko!
Categories: Alltäglicher Wahnsinn
Ausflug nach Deutschland
7. März 2008 · No Comments
Nein, ich wurde nicht vom Erdboden verschluckt, ich habe nur einen kleinen Ausflug nach Deutschland gemacht. Eigentlich war der Plan vor zwei Wochen so: Ich schreibe Freitag und Samstag meine Hausarbeit zu Ende, am Samstagabend setze ich mich in den Zug und fertig. Am Donnerstagabend entschied mein PC aber nicht mehr hochzufahren, da dachte ich noch: “Lass ihn mal eine Nacht drüber schlafen.” Als er am Freitagmorgen immer noch nicht tat, beschloss ich einen Tag früher nach Hause zu fahren, da ich wusste, dass ich das ohne PC zur Problemlösungssuche und ohne Recovery-CD niemals hinkriege. Natürlich hatte ich eine Fahrkarte mit Zugbindung und musste mir eine neue kaufen, zum Glück konnte ich die alte zur Hälfte des Preise noch verscherbeln. Dann wollte ich eigentlich den Freitag wenigstens zum Gedankensortieren für meine Hausarbeit nutzen, aber eine meiner türkischen Mitbewohnerinnen musste wegen ihrer kranken Großmutter nach Hause fliegen, so dass ich die Hälfte des Tages damit beschäftigt war, ihr einen Flug zu suchen…abends war ich dann noch auf einer lustigen Party, wo ich dann leider um viertel nach neun gehen musste, um meinen Zug um halb 12 zu kriegen. Der Zug hatte dann ewig Verspätung. Ich war um zwei Uhr mittags in Deutschland. Es dauerte bis Sonntagmorgen und mein PC lief wieder. Wo jetzt nun eigentlich das Problem lag, weiß ich auch nicht. Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass ich das ohne Hilfe nie hingekriegt hätte. An meiner Hausarbeit habe ich natürlich zu Hause nicht geschrieben, nur zum Gedankensortieren hat’s gereicht. (Ich habe das ganze Wohnzimmer mit kleinen beschriebenen Zetteln gepflastert.) Nach ein paar netten Tagen zu Hause, bin ich am Mittwoch zur Monster-Bundesausschusssitzung der Aktion West-Ost gefahren. Das waren wirklich schöne Tage, aber so anstrengend, dass ich schon ab Samstagmorgen keine Stimme mehr hatte. Am Montag morgen wollte ich dann eigentlich aufstehen und zum Zug fahren, aber mein Körper schrie nur ganz laut: “Nein, bleib liegen!” Dann habe ich meine Abfahrt wieder einmal verschoben, diesmal nach hinten. Am Dienstag habe ich dann noch Murphy persönlich getroffen: Es war Cebit und Verdi-Streik gleichzeitig in Hannover. Normalerweise kann man aber um 10 Uhr auch zu Cebit-Zeiten locker über den Messeschnellweg fahren. An diesem Dienstag hatte sich wohl wegen des Streiks alles etwas verzögert und um kurz vor 10 war immer noch Maßnahme A, d.h. man kommt nur bis zur Messe, kann aber von dort nicht weiter in die Stadt fahren. Also sind wir mit dem Auto über die Käffer gezuckelt und waren damit schon etwas spät dran. Als wir dann zum Bahnhof in die Straße einbiegen wollten, fuhren wir geradewegs auf die verdi-Demonstranten zu. Da kam ich mir echt vor, wie im Film…ich bin dann ausgestiegen und den Rest zu Fuß gelaufen. Zum Glück hatte der Zug ein paar Minuten Verspätung. Seit Dienstagabend bin ich jetzt wieder in Warschau, meine Hausarbeit befindet sich auf der fünften Seite und wird hoffentlich heute fertig. Das Semester hat wieder angefangen, ich muss eigentlich noch am diesen Wochenende mein Position Paper schreibe und dann geht’s bald nach Mexiko ![]()
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Leben außerhalb Polens
Merkel, Haare, Wohnung
1. Februar 2008 · 3 Comments
“Merkel wyciąga rękę” (”Merkel streckt die Hand aus”) titelt heute die Gazeta Wyborcza, die wichtigste polnische Tageszeitung. Merkel erhält nicht nur die Ehrendoktorwürde der Politechnika in Breslau, sondern auch ihre Bemühungen um das “sichtbare Zeichen” und die Verständigung mit Polen in diesem Punkt werden gewürdigt. Haupttenor des Artikels: Merkel will endlich fertig werden mit diesem leidigen Thema. Na, ich bin gespannt, was daraus wird und hege weiterhin Sympathien für das II. Weltkrieg-Museum von Herrn Tusk in Danzig, aber das tut Angie ja auch. Bezeichnend ist übrigens mal wieder, dass die Gazeta Wyborcza das Thema auf der Titelseite hat, während es der deutschen Presse keine Erwähnung wert ist…
Zweite wichtige Meldung an diesem denkwürdigen Tag: Ich war beim Friseur! Alle, die mich in letzter Zeit gesehen haben, wissen, wieso das eine sensationelle Meldung ist. Letztendlich waren meine Haare länger als ich sie jemals hatte, seit ich mich erinnern kann. Die Verständigung war zwar manchmal etwas lustig, aber es ging dann doch irgendwie.
Außerdem habe ich gestern eine neue Mitbewohnerin gefunden, die am Sonntag in mein Zimmer einziehen wird - nachdem die Rumänin aus - und ich in ihr Zimmer eingezogen bin. Meine beiden koreanischen Mitbewohnerinnen verlassen mich am Donnerstag. Dann kommt die Rumänin nochmal wieder und dann ziehen die Türkinnen ein - also ein ständiges Kommen und Gehen hier - und ich finde, dass 16 Mitbewohner/innen für drei Jahre ein bemerkenswerter Schnitt sind.
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Politik und Gesellschaft · Wohnen
“Here comes the sun”
19. Januar 2008 · 1 Comment
Also meine Post-Weihnachten-Silvester-Depri verbunden mit dem Prüfungsschock ist endgültig verflogen.
Positive Ereignisse der letzten Woche:
- Sehr nette, hilfsbereite, neue Mitbewohnerin gefunden und das ganz durch Zufall ohne viel Aufwand
- Sehr interessante neue Menschen kennengelernt (und einen Menschen, den ich eigentlich schon ganz gut kenne, viel besser kennengelernt)
- Feststellung, dass ich in Post-Communist-Transistions kein final exam schreiben muss
- Feststellung, dass meine Klausur in Polnisch nur ein Text ist, den ich einreichen muss
- Volle Punktzahl auf meine Präsentation im Communcation Workshop unter dem Titel “Religion is bad” bekommen. (Das hat mich wirklich gefreut, denn frei reden und dann auch noch mit Körpersprache und allem drum und dran ist was, was wirklich nicht zu meinen Stärken gehört…)
- 9 von 10 Punkten auf meinen Request-Letter für Academic Writing bekommen, den ich aus Zeitmangel nur ganz schnell runtergeschrieben habe. (Das hat mich auch wirklich gefreut, weil es zeigt, dass mein Englisch wirklich besser wird…)
- Eine “sehr gute” Präsentation über Transnistrien und Abkhazien gehalten - das hat mir einfach nur Spaß gemacht, weil es das erste Mal hier in Polen ist, dass ich mir selber was erarbeitet habe und ich weiß, dass es etwas in der Richtung ist, was mich wirklich interessiert.
- Und außerdem sind meine jetzigen Mitbewohnerinnen wirklich sehr nette, lustige und liebe Menschen ![]()
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Studium · Wohnen
Weihnachtshilfe und anderes
13. Januar 2008 · No Comments

Bei meinem kleinen Ausflug in die Stadt und zur deutschen katholischen Gemeinde bin ich heute in eine große Weihnachtshilfaktion geraten. Es gibt ein großes Konzert vor dem Kulturpalast und gleichzeitig rennen überall Kinder bzw. Jugendliche mit Spendendosen und Aufklebern durch die Gegend. Wer auch nur ein paar Groszy spendet, kriegt einen Aufkleber. Ich habe in U-Bahn, Bus und Straßenbahn kaum Menschen ohne Aufkleber gesehen. Ich muss ja sagen, dass das von der Fundraising-Methode her echt gut gemacht ist. Die Leute waren auch kaum aufdringlich, die standen da einfach rum und alle gingen hin und taten ihr Geld in die Box. Ganz im Gegenteil zu dem Typen, der hier vor ein paar Tagen an der Tür klingelte und Geld für arme Kinder sammeln wollte. Das kann ich ja garnicht haben: An der Tür kaufe ich keine Staubsauger, will ich nicht mit seltsamen Religionsgemeinschaften diskutieren und da will ich auch nichts spenden! Dann schon lieber auf der Straße. Hinterher habe ich aber von einer polnischen Bekannten gehört, dass sie das eher problematisch sieht, da die Organisation angeblich nicht so sauber ist. In irgendwelchen Zentren von denen werden wohl Drogen genommen und die Kids trinken zu viel Alkohol. Sie ist allerdings ziemlich fromm und qualifizierte die Arbeit von denen auch ab, weil dort die Jugendlichen Sex haben - darum weiß ich nicht so richtig, was ich von ihrer Meinung halten soll…
Ansonsten: Das Wetter ist schön, aber mein Tag heute wird im wesentlichen daraus bestehen meine Präsentation für den Communication Workshop zu Ende zu machen und endlich was ordentliches für meine Präsentation für mein Post Communist Transitions-Seminar zu machen. (Die sich wohl um Transnistrien handeln wird.) Ansonsten denke ich nebenbei drüber nach, worüber ich meine Abschlusspräsentation im Communication Workshop mache. Diesmal darf ich netterweise meine eigene Meinung vertreten, der Themenbereich ist aber der gleiche: Politik, Geschichte, Soziales etc., aber möglichst mit persönlichem Bezug und viel Emotionen und tollen Props. Ich habe natürlich noch nicht die Spur einer Idee…
Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Studium
Essen
12. Januar 2008 · No Comments
Dieses Stilleben soll als Anlass dienen mal ein paar Worte über das Essen hier zu verlieren:
1. Frühstück: Normalerweise isst man hier Pappbrot. Ich habe dann eine ganze Weile Brötchen gekauft, was aber auf Dauer ja auch keine Lösung ist. Schließlich habe ich dann doch “traditionelles polnisches Brot” gefunden, das dunkel und mit Körnern ist. Wie ihr aber auf dem Foto seht, ist das Brot eher winzig, so dass man eine ganze Weile schneiden muss bis man ein vollwertiges Frühstück hat.
Außerdem esse ich ja vor allem Käse auf Brot. Nur leider ist das hier mit dem Käse nicht so einfach. Für die letzten Tage konnte ich noch von dem Care-Paket aus Deutschland zehren. Jetzt habe ich wieder Briekäse gekauft, der zwar gut schmeckt, aber ziemlich teuer ist. Ansonsten schmeckt hier Käse irgendwie nach nichts. Daher bennen die Polen ihren Käse wohl auch nach Farbe. Zum Beispiel gibt es “biale ser” - “weißen Käse”, den man zuckern kann, dann ist er süß oder salzen kann, dann ist er halt salzig… Auf dem Teller seht ihr “zolty ser” - “gelben Käse”, auf dem “Gouda” stand und ich muss sagen, dass es das erste Mal ist, dass ich hier Käse gegessen habe, der auch annähernd so schmeckt wie Gouda…
2. Tee: Auf dem Foto seht ihr einen großen Vorteil meiner neuen WG: Wir haben zwei Teekannen! Außerdem sind die Polen große Teetrinker, was mir sehr sympathisch ist. Man bekommt überall Tee angeboten und es wird nicht nur “Kaffee?” gefragt wie in Deutschland, sondern üblicherweise: “Tee oder Kaffee?” Auch die Auswahl an Teesorten und die Menge an richtigen Teeläden ist dementsprechend ![]()
3. Pierogi: Hat wohl jeder schonmal gegessen, der auch nur einen Tag in Polen war: Teigtaschen mit jeder beliebigen Füllung. Am häufigsten “z miesem” - mit Fleisch, “ruskie” - so ne Art Kartoffelfüllung und “z grzybami i kapuste” - mit Pilzen und Kraut. Außerdem gibt es sie auch in der süßen Variante: “z owocami” - mit Früchten und auch “z serem” - mit Käse gilt als süß. (Da ist dann der oben erwähnte “biale ser” drin.) Mein persönlicher Favorit sind natürlich “pierogi z szpinakiem”, die man nur leider nicht überall kriegt. Beim Selberkochen sind Pierogi, DIE Alternative zu Nudeln: Wasser kochen, Pierogi reinschmeißen, 3-5 kochen lassen , rausholen und essen. Mein Lieblingswinteressen: “Pierogi z serem” mit Äpfeln, Zimt und Zucker anbraten - lecker! (Kathrin, falls du hier vorbeikommst: Danke für den Tipp!)
4. Ansonsten kann man überall billig was zum Sattwerden finden: Pierogi, Pfannkuchen (”Nalesniki”) und andere polnische Küche in den Milchbars. Pizzen und “Zapiekanki” (polnisches Fastfood - die einzige Art, wie ich Pilze mag…) an vielen Verkaufsständen. Und für Vegetarier und alle anderen Freunde von Gemüse und Salaten: “Greenway” - eine polnische Kette von vegetarischen Milchbars.
Edit: 5. Wasser kann man hier natürlich nicht aus der Leitung trinken ohne es abzukochen. (Vielleicht auch ein Grund für die Teevorliebe. PET-Flaschen in Kisten und so nen Krams gibt es hier natürlich nicht. Irgendwie muss man aber trotzdem die Wassermengen, die man so trinkt aus dem Supermarkt nach Hause kriegen. Deshalb kauft man das ganze in großen Kanister, die dann so aussehen:

Categories: Alltäglicher Wahnsinn · Besonderes und Skurriles

