Ich habe ja in Mexiko beim World Model United Nations in meinem Committee über die Situation in Birma diskutiert. Ich erinnere mich da noch gut an die Beiträge eines NGO-Vertreters (der hinterher auch einen Award bekommen hat), dass die Kinder, die schon in den ersten Jahres ihres Lebens sterben, wenig von einer Demokratie haben, weil sie niemals wählen werden können. Daher müssten humanitäre Fragen Vorrang vor politischen haben. An der Situation jetzt, erkennt man ja wohl, dass die Sache so einen Haken hat. Ich will die Arbeit von Hilfsorganisationen und NGOs ja garnicht abwerten, aber humanitäre Probleme lösen zu wollen ohne dabei auf das politische System zu schauen, funktioniert einfach nicht. Es hat schon gute Gründe, weshalb es den Menschen durchschnittlich in einer Demokratie auch wirtschaftlich besser geht als in autoritären und totalitären Systemen.
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